Bewegte Worte

John Bohannon hat bereits 2011 in seinem Ted-Vortrag Wissen und Bewegung kombiniert. Die Tänzer übersetzen seine Worte in bewegte Bilder.  Hören, sehen, fühlen und spüren – sprechen gleichzeitig unterschiedliche Sinne an. Seit ich den Vortrag das erste Mal erlebt habe, stelle ich mir vor, wie wohl die Choreograhie entstanden ist. Wie sich das Wissen in Bewegung gesetzt hat. Wieviel Freude so ein sinnlicher Prozess macht… Gleichzeitig erlebe ich, wie sich mein eigenes Wissen in neue Bilder bewegt. Wie neue Fragen entstehen und ich nach Antworten suche. Mein Begeisterungsnerv ist getroffen! Christiane Windhausen und ich suchen schon länger nach unserer kombinierten…

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Pecha Kucha – Die Kraft der Essenz

Ich habe das erste Mal von Pecha Kucha gehört, als wir zusammen mit Elke-Maria Rosenbusch (unserer Lektorin) ein ganzes Wochenende lang den Abschluss unseres Buches gefeiert haben. Bei einem Abendessen erzählte sie, wie sie mit dieser Vortragstechnik in ihrem Kommunikationstrainings Menschen beibringt, auf den Punkt zu kommen und Essenzen zu formulieren. Pecha Kucha bedeutete ‚Stimmengewirr‘ und wurde 2003 in Japan entwickelt. Dabei wird ein bestimmtes Thema in nur 6:40 Minuten präsentiert, und zwar anhand von 20 Folien, die jeweils für 20 Sekunden besprochen werden. Natürlich waren wir neugierig – wir wollten ein Pecha Kucha selber erleben. Ein guter Anlass war…

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Führung beginnt mit Selbstführung

2012-05-314

Elke-Maria Rosenbusch leitet die EWMD-Regionalgruppe in Stuttgart. Für den 30.05.2012 hatte sie mich zu einem Vortrag eingeladen. Mit den Jahren hat sie sich angewöhnt, von jedem Event Fotos zu sammeln. Dies ist ihre Foto-Collage von unserem Abend: Ich habe an diesem Abend über die Bedeutung von emotionaler Selbstführung in der Führung gesprochen. Darüber, wie wichtig es für Führungskräfte ist, sich mit der Wirkung von emotionalen Verschiebungen in Unternehmen und Organisationen auszukennen, und Kommunikationsformen zu ermöglichen, die das Gefühl von Zugehörigkeit erzeugen und gemeinschaftliche Kreativität bewirken. Zum ersten Mal habe ich auch Das flüssige Ich vorgestellt, Widmungen geschrieben und unser Buch verkauft….

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Vortrag in Stuttgart: Integrative Führung und Mixed Leadership. Wege zur Umsetzung durch emotionale Selbstführung

Für den Mittwoch 30.05.2012 hat mich der EWMD zu einem Vortrag ins Arcotel Camino nach Stuttgart eingeladen. Als ich mir die Website vom Arcotel ansehe, staune ich nicht schlecht. Dieses Hotel wird im Geiste des Jakobsweges geführt. Ich weiß noch sehr genau, was ich alles persönlich erlebt habe, als ich auf dem Camino gepilgert bin. Seit über tausend Jahren treffen Menschen auf ihrer Pilgerreise nach Santioago mit anderen Menschen zusammen und entdecken im inneren Dialog mit sich selbst neue Wege. Wenn das nicht passt… An diesem Abend spreche ich über die Bedeutung der emotionalen Selbstführung in der Führung. Damit Kopf,…

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Verbundenheit durch die biologische Brille betrachtet

Paul J.Zak war inpiriert von der Frage, ob es eine Chemie der Moral gibt. Der Neuroökonom aus Amerika wollte wissen, ob es ein sogenanntes Moralmolekül gibt. Auf seiner Suche ist im Oxytocin begegnet, ein sehr schüchternes Molekül. Über Oxytocin war langezeit nur bekannt, dass es den Frauen die Geburt und das Stillen erleichtert. Man wusste auch, dass das Hormon bei Frauen und Männer beim Sex produziert wird.    Ein Hormon, dass die Fähigkeit hat zu verbinden. Paul Zak spricht in seinem Vortag, auf sehr lebendige Weise, von seinen Versuchen im Labor, aber auch über seine Experimente mitten unter den Menschen….

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Das Gehirn ist kein Denkorgan

Anregung für Hirnbenutzer nennt Prof. Dr. Gerald Hüther seinen Vortrag. Er hat ihn bereits 2009 gehalten, dennoch verliert er nicht an Aktualität. Im Gegenteil – bis die Inhalte wirklich im Bewusstsein der Menschen angekommen sind und Wirkung zeigen, wird es noch eine ganze Zeit dauern. Das Gehirn ist kein Denkorgan, es ist ein Problemlösungsorgan und steuert den ganzen Körper.  Das Gehirn ist ständig bemüht Beziehung herzustellen. Es kann bis ans Lebensende lernen, wenn der Kompass auf Begeisterung steht. Was bedeutet das für Führungskräfte bzw. Mitarbeiterführung? Welche Konsequenzen hat das Wissen für die Bildungspolitik?Das sind einige  Fragen mit denen sich der…

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Krisen sind emotionale Chancen

Die großen Übergänge in unserem Leben werden in der Regel durch Krisen ausgelöst. Krisen reaktivieren in uns frühere Erfahrungen und die damit verbundenen Ängste. Diese emotionalen Erinnerungen überlagern dann unsere Gefühle und lassen die aktuelle Situation viel dramatischer erscheinen als sie  ist. Krisen ermöglichen uns, unsere Geschichte zu verstehen und schmerzliche Erfahrungen zu integrieren.

Logik der Gefühle 3: Wie wir Zeit erleben

Unser körperliches, emotionales und mentales Bewusstsein unterscheidet sich vor allen auch dadurch, wie wir in ihnen die Qualität von Zeit erleben. So ermöglichen unsere Gedanken mentale Geschwindigkeit und unsere Emotionen brauchen Zeit und Raum,  während unser Körper pure Gegenwart verkörpert. Entspannung bedeutet also: Aus der Geschwindigkeit des Kopfes in die Zeitlosigkeit des Körpers zu finden.

Logik der Gefühle 2: Wie wir Gefühle verschieben

Gefühle lassen sich verschieben. So werden aus Gefühlen zum Beispiel Gedanken oder körperliche Symptome. Wir können sie auch in ein anderes Gefühl verwandeln oder sie anderen Menschen ‚in die Schuhe schieben‘. Jedesmal verändert sich unsere Wahrnehmung von ihnen, aber auch, die Art und Weise, wie anderen unsere Gefühle erleben.