Natürliche Bewegungen auf der Karriereleiter

Hermann Arnold bezeichnet sich auf seinem Xing-Profil zurecht als ‚Ermutiger‘. In seinem Artikel in der Züricher Zeitung beschreibt der Mitgründer von Haufe-umantis, den Mehrwert einer spiralförmigen Bewegung auf der Karriereleiter, im Gegensatz zu einem stetig aufsteigenden Weg. Er ließ sich als Geschäftsführer abwählen. Einige Monate später übernahm er, auf Bitten des neuen CEO, eine Position als Teamleiter. Eine Position, die man auch als Rückschritt werten könnte. Er jedoch beschreibt den Wert, der in diesem Perspektivenwechsel liegt und ermutigt zum Ausprobieren. Ein spiralförmiges Karrieremodell wäre eine grosse Chance für viele, insbesondere junge Führungskräfte. Wir müssen es nur wagen, zwischendurch auch wieder…

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Nicht mehr ohne meine ‚gelben Tage‘

So manches, was für Andere leicht und selbstverständlich ist, fällt mir schwer. Darin bin ich unbeholfen und verletzlich. Doch manches, was mir leicht fällt, ist für andere schwierig oder unvorstellbar. So haben wir alle unsere Lernaufgaben im Gepäck. Jeder Lebensweg hat seine eigenen Herausforderungen. Birgit-Rita Reifferscheidt ist im Umgang mit Entwicklungs-Herausforderungen für mich eine wahre Meisterin. Sie versteht es aus Herausforderungen Transformationen werden zu lassen – nicht nur bei sich selbst, sondern auch für anderen. Als sie mich fragte: ‚Was war eine der großen Herausforderungen in deinem Leben?‘, kam die Antwort ohne langes Nachdenken: ‚Meinen Weg von der Funktion in…

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Tagesseminar: Wie Gefühle wieder rund laufen

Am Samstag den 7.2.2015 findet unser Tagesseminar statt. Von 10 Uhr bis 18 Uhr widmen wir uns im SeminarZentrum Gut Keuchhof in Köln der Verbindung von Körper & Emotion. Gefühle sind mittlerweile in aller Munde, doch welch ein wirkungsvoller Hebel für Veränderung in ihnen liegt, wird nach wie vor unterschätzt. Wenn die Schnittstelle von Körper und Emotion Bewusstsein erhält, kann Gehaltenes wieder ins Fliessen kommen. Neue emotionale Bewegungen haben Auswirkung an vielen Stellen in unserem Leben. Und abgesehen davon beeinhaltet jedes Gefühl ein Potential. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Hier gibt es mehr Informationen zu dem Tag. Wenn Sie noch…

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Ein Date mit dem Bindegewebe

Wenn das eigene Buch geschrieben ist, ist es erstmal abgeschlossen. Damit es weiter in uns lebt, schlagen wir es immer mal wieder auf und lesen uns vor. Eine Bank unter einem Baum ist ein wunderbarer Platz, um über die eigenen Worte zu staunen und sie nochmal neu laut zu denken.   In den vielen Jahren, in denen wir uns nun mit individueller Potenzialförderung beschäftigen, haben wir immer wieder erlebt, dass transformatorische Veränderungsprozesse nur dann nachhaltig sein können, wenn sie sowohl unser Denken und unsere Emotionen, als auch unseren Körper mit einbeziehen. Glaubenssätze und emotionale Verhaltensmuster führen auf der Körperebene zu…

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Frieden beginnt im Körper

Wie liebt man sich selbst? Diese Fragen hat mich viele Jahre beschäftigt. Ich bin in einer Zeit und in einer Familie aufgewachsen, in der Nächsten-Liebe ein hohes Ideal war, und Selbst-Liebe als eine Form des Egoismus galt. Inzwischen weiß ich – auch aus schmerzlichen Erfahrungen, dass Frieden immer mit Selbstannahme beginnt. So hat mich dieses Video tief berührt und bewegt. Thich Nhat Hanh gibt auf die Frage ‚How do I love myself?‘ eine verblüffend einfache Antwort:  First you breathe in, than be aware of your body. Dieser stille, weise Mann aus Vietnam berührt mich. Sein Sprechen ist eine Form des…

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Wer nicht denken will, fliegt raus

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Dieser Satz von Joseph Beuys (1977) ist bis heute brisant und aktuell. Joseph Beuys hat für mich auf beeindruckende Weise Denken, Kunst und politisches Handeln miteinander verbunden. Für ihn war das Denken eine plastische Skulptur, ein Kunst-Werk, eine Tat. Ich liebe dieses Zitat auf einer Postkarte von ihm. Präziser kann man die Folgen unserer Gedankenlosigkeit nicht beschreiben: Wer nicht selber denkt, fliegt aus seiner eigenen Umlaufbahn heraus. Unsere Fähigkeit zu denken und die Wirkung unserer Gedanken werden in der Regel massiv unterschätzt. Da das Machen und Funktionieren bei uns so hoch im Kurs steht, bleibt für das Nachdenken, Vordenken, Querdenken,…

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Der Körper als Terra incognita in der Beratung

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Als ich einen Anruf von der Zeitschrift OrganisationsEntwicklung bekam und Caspar Fröhlich mich fragte, ob ich nicht einen Artikel über die Bedeutung des Körpers in der Beratung schreiben wollte, war ich erst mal sprachlos. Die ZOE ist eine Zeitschrift für Berater, Organisationsentwickler und Coaches, in der Innovatives und Grundlegendes praktisch und konkret aufbereitet wird. Aber mit dem Körper wollte er eine Thema ansprechen, dass in Organisationsberatungen nach wie vor weitestgehend unbeachtet ist. In unserer SONNOS-Arbeit war der Körper von Anfang an ein grundlegendes Element. Er ist Bestandteil unseres Transformationsmodells und der Kompetenzmatrix. Er verkörpert die physische Seite unseres Bewusstseins. Er…

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Tanzen und feiern – auch ohne Grund

Mein 17-jähriger Neffe freut sich auf jedes Wochenende – weil er dann Party machen kann. Dazu treffen sich die Jugendlichen, bauen eine Musikanlage auf, legen Musik ein und tanzen. Stundenlang. Nicht selten treffen sich die Jungen alleine und tanzen miteinander. Ich weiß noch, wie scheu und schüchtern ich  – und die meisten aus meiner Generation – beim Tanzen waren. Tanzen war für uns eine echte Mutprobe. Junge Männer, die einfach zusammen getanzt haben, GAB ES NICHT! Vor ein paar Tage sitzen wir mit Freunden zusammen und ein Paar erzählt, dass ihre Töchter jedes Wochenende zum Feiern gehen. Und das ohne…

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Logik der Gefühle 3: Wie wir Zeit erleben

Unser körperliches, emotionales und mentales Bewusstsein unterscheidet sich vor allen auch dadurch, wie wir in ihnen die Qualität von Zeit erleben. So ermöglichen unsere Gedanken mentale Geschwindigkeit und unsere Emotionen brauchen Zeit und Raum,  während unser Körper pure Gegenwart verkörpert. Entspannung bedeutet also: Aus der Geschwindigkeit des Kopfes in die Zeitlosigkeit des Körpers zu finden.

Logik der Gefühle 2: Wie wir Gefühle verschieben

Gefühle lassen sich verschieben. So werden aus Gefühlen zum Beispiel Gedanken oder körperliche Symptome. Wir können sie auch in ein anderes Gefühl verwandeln oder sie anderen Menschen ‚in die Schuhe schieben‘. Jedesmal verändert sich unsere Wahrnehmung von ihnen, aber auch, die Art und Weise, wie anderen unsere Gefühle erleben.