Heute Nacht beginnt ein neues Jahrzehnt.

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Heute ist der letzte Tag des Jahres 2009. Ich nutze Sylvester immer für meinen ganz persönlichen Jahresrückblick: Welche schmerzlichen Erfahrungen und Ent-Täuschungen hat mir das Leben in diesem Jahr zugemutet – und wie bin ich damit umgegangen? Wo konnte ich die Früchte meiner Liebe und meiner Arbeit ernten? Welche Menschen haben mich 2009 beglückt, bewegt und verändert? Wo habe ich etwas Neues in Bewegung gebracht? Welche Wunder sind mir begegnet? Durch die Wertschöpfung meiner Erfahrungen wächst der Boden unter meinen Füssen – auf dem ich stehe und gehe. Und Dankbarkeit verleiht mir meine Flügel – für einen unbeschwerten Flug in…

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Leidenschaft versus negative Gedanken

Der größte Hemmschuh ist die Angst vor der Angst und der Pessimismus. Beides ist Gift für unsere Leidenschaft. Gerade die Leidenschaft ist es, die wir am nötigsten brauchen, um uns nicht von negativen Gedanken ausbremsen zu lassen. Es geht nicht darum alles schön zu reden, aber es hilft auch nicht nur schwarz zu sehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, nur wenn wir etwas haben, für das wir uns leidenschaftlich einsetzen können, können wir Ängste wandeln, Krisen bewältigen  und damit die Chance zu wachsen nutzen. Wolff Horbach lädt in seinem Posting ein, die Wirtschaftskrise mit Hilfe von Fakten realistisch zu betrachten…

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Tibet 6: Jenseits der Schuld

Überall wo wir Westeuropäer – und wohl vor allem wir Deutschen hinkommen – bringen wir unsere Schuldgefühle mit. Sie verhindern, dass ich mich mit meinem Wert ganz in die Welt stelle und selbstbewusst über meine Fähigkeiten spreche… Sie lehren mich aber auch Mitgefühl und Kooperation und einen verantwortlichen Umgang mit Fehlern… Im Buddhismus kennen Menschen diese Schuldgefühle unserer Art nicht. Es gibt keine Sünde, keine Buße und keine Moral. Folgt man dieser Religion, so erlebt man – konsequent und natürlich – ganz einfach die Folgen seiner Handlungen und Unterlassungen. Schuldgefühle bewirkt, dass wir die Zumutungen des Lebens als Strafe verstehen…

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Stay hungry. Stay foolish.

Ich habe gerade Steve Jobs getroffen. Eine Freundin hat mir einen Video-Clip von ihm geschickt. Und dann war es nur noch ein Klick – und ich war in Tränen aufgelöst. Hier teilt einer der erfolgreichsten Menschen unsere Zeit seine Lebenserfahrungen – mit jungen Menschen, die gerade anfangen. Hier spricht jemand über die Brüche in seiner Geschichte und über den Segen einer unkonventionellen Biographie. Dies ist ein Plädoyer für die Originalität des Einzelnen, für die Kunst des Immer-wieder-Anfangens und für das Geschenk des Todes. Hier fordert Einer-der-vorgegangen-ist die Jungen auf, sich nicht mit den Erwartungen der Anderen zufrieden zu geben. Hier…

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Wärme ist eine Frage der Dankbarkeit

Heute morgen habe ich beim Aufwachen als erstes gedacht: Ob du wohl wieder einen deiner wunderbaren Einträge zum Weihnachtstag schickst? – Und schon war er da. Ich bin immer wieder beglückt über deine Art, das Große und das Kleine, das Besondere und das Einfache, das Nahe und das Ferne miteinander zu verbinden… Bei diesen Foto-Einblicken in dein Leben (und bei deinen Kommentaren dazu) wird mir warm ums Herz. Weihnachten ist das Fest der Mitmenschlichkeit. Und Herzenswärme ist eine Frage der Dankbarkeit. Danke, dass ich durch dich unzählige Gründe habe, dankbar zu sein.

Selbstverständlich?

Pfingsten Heimfahrt

Vor ca. 3 Wochen ist die S-Bahnstadion Weiden-West eröffnet worden. Der pure Luxus vor der Haustür. Die Straßenbahn von Köln- Mitte hat dort auch ihre Endhaltestelle. Natürlich gibt es auch eine P+R Möglichkeit. Solche Möglichkeiten sind heute schon so selbstverständlich geworden, dass die Wertschätzung für solch einen Luxus oft ganz vergessen wird. Das Projekt würde übrigend im Zuge der WM realisiert. Jede deutsche WM-Stadt hat Gelder erhalten. Nach Abschluss wurden alle WM-Städte bewertet. Köln hat am Besten abgeschnitten. Sie haben ihr Budjet am Sinnvollsten eingesetzt. Danke Köln. Auf dem Foto sehen Sie Christiane Windhausen. Nach einer intensiven Schaffenszeit geht es…

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Morgens Halbzehn in Deutschland

Düsseldorf, Bahnsteig 16. Wenn ich die Treppe hochkomme, stehe ich direkt vor dem Croissant-Stand und bestelle mir einen Kaffee. Der freundliche Verkäufer schenkt mir ein; er weiß inzwischen genau, wie ich meinen Kaffee mag. Heute teile ich meine Dankbarkeit mit ihm: Für seine Freundlichkeit, die ich jeden Morgen treffe. Für seine Herzlichkeit, die jeden Tag mit einem Segen beginnen läßt. Nach seinem Kaffee fahr ich stets beschwingt zu den Aufgaben meines Tag. Er schaut mich an – erstaunt und tief berührt. Er weiß nicht zu antworten, würde aber so gerne etwas sagen. So bekomme ich einen Nachschlag für meinen Kaffee…

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In der 3.Generation

Der Glaube ist vielen Menschen verloren gegangen. Sie hoffen auf bessere Zeiten oder das es nicht so schlimm wird. Vielleicht hoffen sie auch, das der Kelch an ihnen vorüber zieht. Die wenigsten glauben, das es gerade so richtig ist, wie es ist. Es seinen Sinn hat, auch wenn sie ihn nicht verstehen. Das Verstehen kommt sowieso erst nach dem erleben. Ich bin meiner Mutter und meiner Großmutter so unendlich dankbar, dass sie den Hader erforscht haben. Ihn ganz und gar gelebt und bekämpft haben. Sie hatten ihren Glauben verloren. Sich damit abgefunden und Halt im Hader gefunden oder die Haltlosigkeit…

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Ein Jahr nach der Welle

Es ist ein Jahr her, dass uns auf Sri Lanka die große Welle eingeholt hat… Wir sind wieder hier. Ich wollte wissen, wie die Menschen heute leben, die uns damals geholfen haben… Spüren, wie das Wasser sie verändert hat… Am Meer stehen und mich erinnern… Bis wohin hat mich die Welle getragen? Diese Welle hat jeden mit seinem Schicksal konfrontiert – für mich war sie ein großes Geschenk. Eine Initiation in die Dankbarkeit. Mit ihr hat meine ewige Frage nach dem Sinn endlich aufgehört. Als das Echo der Welle langsam in mir verebbte, wußte ich: Wer das Geschenkte ganz nimmt,…

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Und noch einmal heißt es für mich Abschied nehmen

Es war ein langer und schwerer Kampf bis du endlich loslassen konntest. Lieber Oma, jetzt bist du deiner Tochter gefolgt. Ich bin sehr traurig. Nun stehe ich ganz vorne, bin die älteste Frau in unserer Familie. Ich habe mich schon viele Stunden mit meiner Aufgabe in der Linie befasst. Jetzt, wo du entgültig gegangen bist, kann ich sie nicht nur sehen, ich kann sie auch fühlen. Meine Dankbarkeit für dein Leben, für deinen Weg ist grenzenlos. Den nicht endende Hader mit dem Tod deines Mannes habe ich nie verstanden. Er ist 40 Jahre vor dir gegangen. Du hast viele schöne…

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