Frohe Weihnachten

Die 4.Kerze brennt – noch 5 Tage dann ist Heiligabend. Wir wünschen allen Lesern besinnliche Weihnachtstage. Möge das Geheimnis der Liebe ihr Fest verzaubern. …und wer heute schon Lust hat das Geheinmis zu lüften – viel Glück

Beate Stöckler gibt den Chancenlosen eine Chance.

3 Söhne hat sie groß gezogen und einen guten Job bei der Bank hinter sich gelassen, bevor sie mit 40 Jahren in den Schuldienst trat. Gleich zu Beginn war ihr klar, hier läuft etwas falsch. 2o Jahre hat es gebraucht bis ihre Vision Wirklichkeit wurde und dabei war ihr keine Anstrengung zu groß. Sie wollte  Jugendliche erleben, die begeistert lernen. Sie wollte sie lachen sehen. Sie hat es geschafft. Sie hat sich mit ganzem Herzen für sie interessiert und hat damit wieder ihr Interesse am Leben geweckt. Die Dokumentation  Die vergessenen Schüler zeigt auf beeindruckende Weise, wie diese Frau, mit…

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Jeremy Rifkin: Die Empathische Zivilisation

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Jeremy Rifkin ist mir dadurch aufgefallen ist, dass er als Amerikaner so viel Augenmerk auf die historische Entwicklung des europäischen Bewusstseins hat, und auf unseren – seiner Meinung nach – wichtigen Beitrag für die globale mitmenschliche Zukunft. Nun ist sein neustes Buch Die empathische Zivilisation erschienen. Ich habe mich über einige ziemlich polemische Artikel über dieses Buch gewundert, denn ich kenne Rifkin als einen intelligenten und differenzierten Autor. Schließlich wollte ich es wissen, habe mir das Buch gekauft und es selber gelesen. Als ich einmal mit dem Lesen angefangen hatte, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Rifkin…

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Sichtweisenwechsel

Erde Picnik

1969 habe ich die ersten Weltraumbilder gesehen. Apollo 11 war auf dem Mond gelandet, und zum ersten Mal in meinem Leben konnte ich die Erde von außen sehen  – in ihrer ganzen Schönheit und Zerbrechlichkeit. Ich war zehn Jahre alt – und ich hatte dieses Gefühl, dass sich meine Sichtweise auf mein Leben von innen nach außen stülpt. Das war ein unglaublich körperliches Gefühl. Ein Schauer lief mir über die Haut und ein Brennen bewegte sich die Wirbelsäule rauf und runter. Für ein paar Augenblicke war ich eins mit den Astronauten – und ihrem Blick auf die Welt. Etwas in…

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Besuch von Miss Daisy

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Gestern sprach ich mit einer Freundin aus Hamburg – unter anderem über den Schnee und über Daisy, die Windfee. Schließlich meinte sie ‚Der Schnee muss dich ja wirklich beeindrucken.  Jedesmal wenn wir uns sprechen  erzählst du so begeistert davon.‘ Ich hatte es gar nicht gemerkt. Aber es stimmt: 3 Wochen Schnee – das habe ich hier im Rheinland noch nicht erlebt. Und ich habe staunend festgestellt wie Schnee uns Menschen verändern. Alle werden langsamer, hilfsbereiter und irgendwie menschlicher. Unsere Dachterrasse hat sich in eine Zauberlandschaft verwandelt. Und am Wochenende bekam ich auf einmal unbändige Lust, mal wieder einen Schneemann zu…

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Was ich zum Abschied noch zu sagen hätte….

Nach 42 Jahre spricht Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun das letzte Mal im Raum 4089 in der Universität Hamburg. Seine Abschiedsworte sind ein Erlebnis. In seiner Rede „Was ich noch zu sagen hätte“ spricht er über seinen Einstieg in die Psychologie, erzählt mit Witz und Humor über Schlüsselsituationen auf seinem Weg und streift seine großen fachlichen Errungenschaften. Seine Abschiedsrede ist ein Meisterstück seines Fachgebietes: „Die Kommunikation im Spannungsfeld zwischen Professionaltität und Menschlichkeit.“ Er spricht nicht nur darüber, dass Lernen viel mit gelungener Begegnung zu tun hat, er lässt es den Zuschauer auch erleben. Ein Teil seiner Rede beschäftigt sich…

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Zum Tod von Robert Enke

Viele – nein sehr viele Menschen – trauern um Robert Enke. In Deutschland und über die Landesgrenzen hinaus. Ein Weltklasse-Torwart, menschlich sehr beliebt, hat sein Leben beendet. Er hinterlässt eine große Leere und Fassungslosigkeit, weil die meisten Menschen – selbst in seinem nahen Umfeld – nicht gespürt haben, wie verzweifelt er im Grunde war. Das Einzige, was uns bleibt ist, gemeinsam zu Weinen. Ja, auch ich weine. Die Tränen laufen mir unaufhörlich, während ich diese Zeilen schreibe. Sein Tod macht einmal mehr deutlich, wie schwierig es in Deutschland ist, zu seinen Schwächen zu stehen – vor allen Dingen für die,…

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Innovationscamp – Ich wünschte ich wäre 25

Heute morgen lese ich bei innovativ.in, dass 6 junge Erwachsene in Berlin mit Palomar5 ein Projekt ins Leben gerufen haben, um gemeinsam mit jungen Menschen aus der ganzen Welt nach innovativen Möglichkeiten für die Arbeitswelt von morgen suchen. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, für Unternehmen neue Strukturen zu entwickeln, die den Bedürfnissen und Möglichkeiten der digitalen Generation entsprechen. Im Oktober starten sie in der Berliner Malzfabrik mit einem sechswöchigen Innovationscamp. Dafür werden junge Wissenschaftler, Querdenker, Unternehmer, Künstler, Hacker und Programmierer aus aller Welt gesucht. Wer Lust hat, mit dabei zu sein (und noch keine 30 ist), kann sich bis…

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Kritik und/ oder Wertschätzung

Ich sitze in einem Vortrag und plötzlich fliegen Fragen in den Raum, die mich bewegen: Wann haben Sie das letzte Mal bei einem Anderen etwas Positives bemerkt – es aber nicht ausgesprochen? Wann haben Sie das letzte Mal über Fähigkeiten, Ideen, Verhaltensweisen von Anderen gestaunt – ohne es ihnen zu sagen? Wann haben Sie sich das letzte Mal Ihre Begeisterung für einen Anderen verkniffen –  aus Angst davor, dass er vielleicht übermütig wird, sich für etwas Besseres hält und Sie damit mit Ihrer eigene Scham und Unzulänglichkeit konfrontiert? Mir scheint es so, als würde das deutsche Auge vor allem Fehler…

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