ZEIT DER TRANSFORMATION
In vielen beruflichen und persönlichen Lebensbereichen geht es heute um krisenhafte und transformatorische Veränderungsprozesse.
Das war nicht immer so: Nach dem 2. Weltkrieg ging es zunächst einmal um Wachstum. In den 70er, 80er und 90er Jahre folgten dann eine Reihe von Reformen. Erst Anfang des 21. Jahrhunderts beginnt die Zeit der Transformation. Alte Strukturen lösen sich auf, damit sich neue formieren können. Heute sind Sichtweisen und Vorgehensweisen wichtig, die noch vor 20 Jahren völlig irrelevant waren.
In Zeiten der Transformation sind völlig andere Führungsqualitäten erforderlich, als in Wachstums- und Reformationsprozessen. Der authentische und herzvolle Umgang mit Gefühlen und Beziehungen wird dabei zu einem entscheidenden Führungsmerkmal.
Gerade in Zeiten der transformatatorischen Veränderung braucht es Menschen, die sich und Unternehmen von Grund auf wandeln können. Je mehr Führungskräfte über die Entwicklungsverläufe von Veränderungsprozessen wissen, über die Logik der Gefühle und über die Dynamik von Beziehungen, umso mitfühlender und effektiver können sie Andere durch Übergangsphasen führen.
Wir sind Spezialisten für transformatorische Veränderungsprozesse. Krisen sind für uns ein Ausdruck dafür, dass sich etwas verändern möchte.
VERÄNDERUNGSKOMPETENZ
Die wachsende Komplexität des Lebens erfordert von uns im Umgang mit Veränderungsprozessen völlig neue Kompetenzen. Es geht darum, unmittelbar und flexibel auf Chancen und Grenzen zu reagieren. Aus Einsichten Absichten zu gewinnen und sie konsequent umzusetzen. Aus geschichtlichen Erfahrungen zu lernen – statt sie zu vergessen oder zu wiederholen.
Die jüngeren Generationen sind bereits in einer multidimensionalen Gesellschaft aufgewachsen, die sie ständig vor neue Herausforderungen stellt. Veränderungen sind für viele von ihnen selbstverständlich und der Umgang mit ihr gehört zur Alltagskompetenz.
Die bis in die 50ger und 60ger Jahre des 20. Jahrhunderts Geborenen müssen sich dagegen oft erst von der Vorstellungen eines gradlinig, gesicherten – aber auch einspurigen – Lebens verabschieden, um eine zeitgemäße Veränderungs-kompetenz zu entwickeln.
FÜHRUNG BEGINNT MIT SELBSTFÜHRUNG
Die Wirksamkeit einer Wissensgesellschaft hängt vor allem von ihren emotionalen und psychosozialen Fähigkeiten ab. Neben dem Erfahrungswissen gehören daher vor allem emotionale Intelligenz, Beziehungs-Knowhow und persönliche Integrität zu den Kompetenzen einer integrativen Führungskraft.
Integrative Führung besteht aus der Fähigkeit, sich selber zu führen, sich führen zu lassen (wenn jemand kompetenter ist), andere zu führen (Mitarbeiter, Teams, Organisationen) und junge Mitarbeiter darin zu fördern, das sie besser werden als man selber ist.
Vertrauen und Motivation entwickelt sich immer auf der Basis von persönlicher Glaubwürdigkeit. Gerade für Führungskräften ist daher eine kontinuierliche Entwicklung ihrer Persönlichkeit wichtig – vor allem im Umgang mit den eigenen Gefühlen.
GEFÜHLE SIND LOGISCH
Veränderungsprozesse sind in der Regel viel emotionaler, als wir denken. Sie lösen eine Vielzahl von Gefühlen aus, die uns beeinträchtigen und sabotieren können. Die Wirkung von Gefühlen ist dabei alles andere als willkürlich und irrational. Gefühle folgen bestimmten Gesetzmäßigkeiten und sind zutiefst logisch. Für den Umgang mit Veränderungsprozessen ist es daher wichtig, um die Logik der Gefühle zu wissen.
Gerade Überforderung, Selbstzweifel und Hilflosigkeit erzeugen Stress und sabotieren Neugier und Begeisterung. Jedes Gefühl, das wir nicht teilen können, beginnt den natürlichen Fluss zu verstopfen – sowohl im Körper, wie auch in Beziehungen und Organisationen. Wenn das Grundvertrauen in den Fluss des Geschehens verloren gegangen ist, sind wir versucht, uns am Alten festzuhalten – oder wir verhindern die Entfaltung von innovativen Prozessen durch vorschnelles Handeln.
Ein wesentliches Anliegen von SONNOS ist daher die Integration der Gefühle. Durch sie wird ein herzvoller und konsequenter Umgang mit Beziehungen möglich. Ohne die Integration von Gefühlen wird ein Großteil unserer Energie für die Abwehr der eigenen Schattenseiten verbraucht oder versickert in zwischenmenschlichen Konflikten.
DIE DYNAMIK VON BEZIEHUNGEN
Gefühle dienen unter anderem dazu, uns in Beziehungen zu orientieren. Sie verbinden uns, über sie steuern wir Abstand und Nähe – zu uns und anderen. Vertrauen und Verbundenheit entstehen dort, wo Gefühle geteilt werden. Auch Beziehungen folgen bestimmten Gesetzmäßigkeiten. Die Dynamik von Beziehungen spielt daher in Veränderungsprozessen eine große Rolle.
In Beratungs- und Führungsprozessen wird es in Zukunft vor allem darum gehen, die Wirkkraft von Beziehungen zu verstehen. Sie beeinflussen, wie groß die Motivation ist, unser Bestes zu entwickeln, wie effektiv Teams zusammenarbeiten und wie gesund sich ein Unternehmen entwickeln kann.
Da Gefühle sich im emotionalen Kontakt entwickelt haben, können sie sich auch am einfachsten in Beziehungen verändern. Wenn es darum geht, Sichtweisen zu verändern und neue emotionale Verhaltensweisen zu erlernen, ist es gut, Menschen an der Seite zu haben, mit denen wir unsere Erfahrungen teilen können. Freundschaften bekommen in der heutigen Zeit damit eine völlig neue Bedeutung.
Die persönliche Begleitung von Führungskräften ist ein wesentlicher Aspekt von SONNOS. Als emotionaler Bodyguard an Ihrer Seite sind wir unkonventionell, kreativ und flexibel. Wir richten uns immer danach, worin für Sie die wirksamste Herausforderung liegt.
DIE BRÜCKE DER GENERATIONEN
In der Kombination von Tradition und Innovation erschließen sich die Lösungen für die Führung von morgen. Durch die Verbindung der unterschiedlichen Kompetenzen, die sich die Generationen aneignen mussten, um mit den Herausforderungen ihrer Zeit umgehen zu können, lassen sich innovative Lösungen entwickeln.
Die Lebenserfahrung der älteren Generation beinhaltet in der Führung einen unermesslichen Erfahrungsschatz – vor allem im Umgang mit Menschen und Krisen. Aber daneben ist auch das Knowhow der jungen Generation für unsere gemeinsame Zukunft unverzichtbar geworden. Viele von ihnen verfügen im Bereich der Informationskompetenz über eine Offenheit, Flexibilität und Netzwerk-Intelligenz, die viele Ältere – selbst wenn sie wollten – nicht lernen können.
Der Unterschied zwischen den Generationen kann nur vor dem Hintergrund der Geschichte verstanden werden. Daher ist eine Auseinandersetzung mit historische Entwicklungsprozessen unabdingbar. Es wird in Zukunft darauf ankommen, dass die Generationen miteinander leben, lernen und arbeiten.
Für Führungskräfte wird es in Zukunft immer wichtiger werden, dass sie eine Brücke zwischen den Generationen bauen können, die in beide Richtungen geachtet und genutzt wird. Mit SONNOS möchten wir Tradition und Innovation so verbinden, dass unsere Wurzeln aus der Geschichte gestärkt und unsere gemeinsamen Möglichkeiten beflügelt werden.
WIRKEN DURCH KOMBINATION
Wenn es in der Führung um die Realisierung unkonventioneller Visionen geht, sind wir auf die Kombination mit anderen angewiesen. Wer seine eigenen Stärken kennt und gleichzeitig um seine Grenzen weiß, kann sich mit Anderen so verbinden, dass gelebte Vielfalt entsteht. Der selbstverständliche Umgang mit unseren Schwächen erzeugt einen Raum von Mitgefühl und gegenseitiger Förderung. Er ist die Basis für Mitmenschlichkeit und Authentizität in Unternehmen.
In der Regel verbinden sich Menschen über ihre Fähigkeiten und Stärken miteinander. Die eigenen Schwachstellen und Unfähigkeiten werden – wenn möglich – verborgen. So wirken sie unterschwellig – als subtile Saboteure im Veränderungsprozess. Aus verdeckten Ängsten und Absichten werden dann in der Zusammenarbeit mit Anderen Anstrengung und Unzufriedenheit, Unlust und Verweigerung, Neid und Konkurrenz.
Mit SONNOS wollen wir die Entwicklung von Kombinationsfähigkeit fördern. So kann ein Netzwerk wachsen, das jeden in seiner eigenen Leidenschaft herausfordert, und in dem ungenutzte Potentiale aktiviert und gefördert werden.