INSTITUT FÜR INTEGRATIVE FÜHRUNG

Das Glück in die eigenen Hände nehmen

29. Januar 2008 | Birgit-Rita Reifferscheidt
Archiviert in Selbstführung
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Das Institut für Demoskopie in Allensbach hat vor einigen Monaten, für eine deutsche Illustrierte eine Umfrage durchgeführt. Die Deutschen sehen es als ihre eigene Aufgabe an, sich um ihr Lebensglück zu bemühen. Mit 79 Prozent ist eine große Mehrheit davon überzeugt, dass sich Glück teilweise oder sogar stark durch eigenes Engagement beeinflussen lässt.

Der Soziologieprofessor Ruut Veenhoven hat in den vergangen Jahren die World Database of happiness aufgebaut.

Wolff  Horbach ruft zur stillen Revolution unseres  Glücks auf!
Die Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg ist die erste Schule in Deutschland, die seit 2007 das Fach Glück auf dem Lehrplan stehen hat.

Auf der CD a woman and a half, sagt Hildegard Knef, du kannst für das Glück nichts tun, aber du kannst vorbereitet sein.

Es gibt Umfragen, Datenbanken, Aufrufe, Schulfächer, Lebensweisheiten….und vieles mehr zum Thema Glück.

Meine Sehnsucht hat mich mein eigenes Glück immer wieder finden lassen. Wann immer sie größer wurde als meine Angst hat sich die Tür zum Glück geöffnet. Meine größte Sehnsucht galt immer dem Gesang. Ich habe so oft geträumt singen zu können. Der Teilverlust meines Gehörs in frühen Kinderjahren, die niederschmetterten und beschämenden Aussagen eines Musiklehrers hatten meine Sehnsucht in Stein gemeiselt. Oft hörte ich den Satz, du kannst nur singen, was du hörst. Auch wenn ich mich immer mehr mit der scheinbaren Tatsache abfand, meine Antennen waren immer auf Sehnsucht ausgerichtet. Diese Kraft war so groß, dass meine Singstimme doch die Tür in die Welt fand.

Vor ca. 4 Jahren organisierte ich das erste Mal ein Gesangwochenende. Ich lud Eva Luna,eine wiener Sängerin, nach Deutschland ein. Auf unkonventionelle Weise zeigte sie uns den Weg zur eigenen Stimme. Sie machte es möglich, dass ich begann zu glauben, dass auch ich singen kann.
Vor ca. 2 Jahren besuchte ich ein Gesangswochenende mit Karl Adamek . Meine Sehnsucht hatte wieder gesiegt. Ich mußte viel Angst, sehr viel Angst und Scham hinter mir lassen, bevor die Freude meines Gesangs mich überflutete.
Diese große Freude hat mich Paola Tedde finden lassen. Vor etwas 6 Monaten begann ich mit ihr zu arbeiten bzw. zu forschen. Ihre Bereitschaft ihr ganzes Können zur Verfügung zu stellen, ihre herzvolle, offene Art und die Haltung, dass nur ich den Weg selbst finden kann, waren der pure Segen. Sie war die erste Fachfrau, die bereit war, meinem energetischen Ohr zu vertrauen. Ich hatte durch meinen unerkannten Hörverlust auf sehr kreative Weise hören gelernt. Leider konnte bisher niemand mit der Tatsache in Resonanz gehen. Paola hatte sich vor vielen Jahren mit Blindheit und energetischem Sehen beschäftigt. Für sie war klar, wenn das mit den Augen geht, geht das auch mit den Ohren. Bereits nach den ersten Stunden war klar, ich treffe die Töne relativ genau. Jede Woche mache ich neue, kleine Schritte. Ich würdige die kleinsten Bewegung auf dem Weg ins Glück.
Sie arbeitet viel mit meinem Körper, läßt sich ständig etwas Neues einfallen. Wir inspirieren uns gegenseitig. Jede Stunde fängt damit an, das ich die Früchte meiner Bewegung mit ihr teile. Die Freude, die wir beide dabei immer haben ist unbeschreiblich. Ich spüre, wie von Stunde zu Stunde die alten leidvollen Überzeugungen schmilzen. Ich singe – immer öfter – und es macht mich sehr glücklich.

Wie bereiten sie sich auf ihr Glück vor?

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