Das Institut für Demoskopie in Allensbach hat vor einigen Monaten, für eine deutsche Illustrierte eine Umfrage durchgeführt. Die Deutschen sehen es als ihre eigene Aufgabe an, sich um ihr Lebensglück zu bemühen. Mit 79 Prozent ist eine große Mehrheit davon überzeugt, dass sich Glück teilweise oder sogar stark durch eigenes Engagement beeinflussen lässt.
Der Soziologieprofessor Ruut Veenhoven hat in den vergangen Jahren die World Database of happiness aufgebaut.
Wolff Horbach ruft zur stillen Revolution unseres Glücks auf!
Die Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg ist die erste Schule in Deutschland, die seit 2007 das Fach Glück auf dem Lehrplan stehen hat.
Auf der CD a woman and a half, sagt Hildegard Knef, du kannst für das Glück nichts tun, aber du kannst vorbereitet sein.
Es gibt Umfragen, Datenbanken, Aufrufe, Schulfächer, Lebensweisheiten….und vieles mehr zum Thema Glück.
Meine Sehnsucht hat mich mein eigenes Glück immer wieder finden lassen. Wann immer sie größer wurde als meine Angst hat sich die Tür zum Glück geöffnet. Meine größte Sehnsucht galt immer dem Gesang. Ich habe so oft geträumt singen zu können. Der Teilverlust meines Gehörs in frühen Kinderjahren, die niederschmetterten und beschämenden Aussagen eines Musiklehrers hatten meine Sehnsucht in Stein gemeiselt. Oft hörte ich den Satz, du kannst nur singen, was du hörst. Auch wenn ich mich immer mehr mit der scheinbaren Tatsache abfand, meine Antennen waren immer auf Sehnsucht ausgerichtet. Diese Kraft war so groß, dass meine Singstimme doch die Tür in die Welt fand.
Vor ca. 4 Jahren organisierte ich das erste Mal ein Gesangwochenende. Ich lud Eva Luna,eine wiener Sängerin, nach Deutschland ein. Auf unkonventionelle Weise zeigte sie uns den Weg zur eigenen Stimme. Sie machte es möglich, dass ich begann zu glauben, dass auch ich singen kann.
Vor ca. 2 Jahren besuchte ich ein Gesangswochenende mit Karl Adamek . Meine Sehnsucht hatte wieder gesiegt. Ich mußte viel Angst, sehr viel Angst und Scham hinter mir lassen, bevor die Freude meines Gesangs mich überflutete.
Diese große Freude hat mich Paola Tedde finden lassen. Vor etwas 6 Monaten begann ich mit ihr zu arbeiten bzw. zu forschen. Ihre Bereitschaft ihr ganzes Können zur Verfügung zu stellen, ihre herzvolle, offene Art und die Haltung, dass nur ich den Weg selbst finden kann, waren der pure Segen. Sie war die erste Fachfrau, die bereit war, meinem energetischen Ohr zu vertrauen. Ich hatte durch meinen unerkannten Hörverlust auf sehr kreative Weise hören gelernt. Leider konnte bisher niemand mit der Tatsache in Resonanz gehen. Paola hatte sich vor vielen Jahren mit Blindheit und energetischem Sehen beschäftigt. Für sie war klar, wenn das mit den Augen geht, geht das auch mit den Ohren. Bereits nach den ersten Stunden war klar, ich treffe die Töne relativ genau. Jede Woche mache ich neue, kleine Schritte. Ich würdige die kleinsten Bewegung auf dem Weg ins Glück.
Sie arbeitet viel mit meinem Körper, läßt sich ständig etwas Neues einfallen. Wir inspirieren uns gegenseitig. Jede Stunde fängt damit an, das ich die Früchte meiner Bewegung mit ihr teile. Die Freude, die wir beide dabei immer haben ist unbeschreiblich. Ich spüre, wie von Stunde zu Stunde die alten leidvollen Überzeugungen schmilzen. Ich singe – immer öfter – und es macht mich sehr glücklich.
Wie bereiten sie sich auf ihr Glück vor?
Liebe Birgit,
sei herzlichst bedankt für Deine ausführlichen und herzlichen Feedback Worte!
Ein Zeugnis wie jeder ein Schmied seines Glückes werden kann.
Ich freue mich auf eine Intensievierung unsere Zusammenarbeit und weiteres gegenseitiges Lernen.
Herzlichst
Paola
Ich lese diesen Beitrag heute nochmal, weil es mich hergezogen hat. Erst heute kann ich fühlen, wie tief die eigene Sehnsucht geht, wie tief sie in mir lebt. Immer wieder zieht sie mich, heraus aus meiner Begrenzung.
Manchmal kann ich mein eigenes Glück garnicht fassen und nehmen. Ich stehe mitten drin, bemerke es aber erst hinterher, dass ich einem Menschen ganz nah bin. Meine größte Sehnsucht, mich auf andere Menschen einzulassen, sie an mich heranzulassen.
Aus all meiner Scham und Angst heraus, verstecke ich mich. Das Glück bleibt Sehnsucht und Vorstellung. Das eigene Glück wird zum Verhängnis, solange die Angst größer ist. Ich weiß, dass ich mein Glück fassen und nehmen kann, wenn ich mit meiner Angst gehe, wenn meine Angst sich in Sehnsucht verwandelt…dann ist die eigene Begrenzung plötzlich aufgelöst.
@ Inga,
du schreibst :
“Meine größte Sehnsucht, mich auf andere Menschen einzulassen, sie an mich heranzulassen, aus all meiner Scham und Angst heraus, verstecke ich mich.”
Das ist was ich an dir so schätze, das du das kannst und machst. Du hast ein so großes Interesse an dem anderen, an seiner Geschichte. Das ist eine große Gabe. Verstecke nicht deine Gabe, es wäre so schade.
@ Martina
Wie überrascht ich bin, dass du meine Worte liest. Mich berührt es, mir kommen die Tränen, denn den ganzen Tag hardere ich schon mit mir. Ich danke dir für deine Wertschätzung. Es zeigt mir wieder, dass ich nur durch den Kontakt, durch Nähe sichtbar werde.
Die größte Angst ist wohl immer die größte Gabe. Eine große Kunst da die Mitte zu finden, aus der Mitte zu führen.
@ Inga,
ich lese dich ganz oft und lerne viel von dir. Leider ist dein Blog mir zu kompliziert, deshalb freue ich mich dich hier lesen zu dürfen.
@ Martina
Danke, und danke für deine ehrliche Rückmeldung zu meinem Blog. Interessant, dass es hier beim Sonnosblog leichter ist. Was ist kompliziert für dich? Die Sprache, die Themen? Ich hinterfrage mich gern, damit ich dich auch wirklich höre.
Was für ein Glück es ist, das Teilen hier im Blog…
@ Inga,
bekomme grad keinen klaren Gedanken – mir geht es nicht gut. Ich werde auf deine Frage aber zurückkommen.
@ Inga
Ich verfolge euer Gespräch mit großem Interesse. Mir geht es ähnlich ,wie Martina mit deinen Beiträgen. Mein Gefühl ist, deine Sprache wird leichter und klarer, wenn du dich auf etwas beziehen kannst, egal ob du kommentierst oder eigene Beiträge i schreibst . Kompliziert wird es für mich, wenn du ausschließlich aus deiner Innenwelt schreibst.
@ Birgit-Rita
Ich kann damit sehr viel anfangen, ich danke dir. Sehr viel beschäftigt mich meine eigene Sprache grad, und jedes Feedback ist sehr sehr hilfreich.
Sprache ist Möglichkeit, Innen und Aussen zu verbinden, sprich Mich mit der Welt verbinden. Jedesmal wenn es für dich, für Martina und alle anderen kompliziert wird, fehlt mir Kontakt zur Welt, es ist kein Bezug da. Es ist dann eher ein “Eigenleben”, isoliert.
Oh ja, das ist eine gute gute Spur.
[...] Bereits seit 9 Monaten schwärmt Birgit-Rita von ihren Gesangsstunden bei Paola Tedde und hat immer wieder von ihren Erfahrungen berichtet. Bereits seit 5 Jahren liegt mir meine Freundin Katrin Mikolitch damit im Ohr, dass ich diese Frau unbedingt kennenlernen und erleben muss. Nun ja – manche Wege brauchen einfach ihre Zeit… [...]
[...] Es gibt 3 Möglichkeiten:”sich einen schönen Platz auf dem Friedhof auszusuchen und sich das Leben nehmen, noch mehr zu jammern und sich der Situation hingeben und zu glauben das sich nichts verändert oder seine Aufmerksamkeit auf Glück zu richten. [...]