In den letzten Wochen hatte ich eine Schreibflaute. Jetzt kann ich gar nicht genug bekommen. Vor 2 Wochen war das noch unvorstellbar. Es gab Momente da dachte ich, nie wieder werde ich im Blog schreiben können. So ist das mit den Gefühlen, wenn sie uns übermannen bzw. überfrauen.
Ich find es es immer sehr spannend zu beobachten, worüber ich schreibe. Ich kann das nicht mit dem Verstand steuern. Das habe ich versucht, dabei ist mir die Lust am Schreiben vergangen. Ich habe zum Schluss soviel nachgedacht, das ich nicht zum Schreiben gekommen bin.
Meine Aufmerksamkeit bleibt zur Zeit im weitesten Sinne immer wieder bei dem Thema Netzwerk und Team hängen. 2 interessante Podcasts habe ich heute mal wieder beim elektrischen Reporter gehört. Mario Sixtus hat mit Jimmy Wales gesprochen – Gründer der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia. Er spricht in dem Interview über den Entwicklungsweg von Wikipedia, bzw. über das Scheitern von Nupedia.
In dem Interview sagt er , das man nicht weit kommt, wenn man stets vom Schlimmsten ausgeht. Dieses Wissen ist aus der Erfahrung gewachsen, die er mit Nupedia gemacht hat. Zuviel Sicherheit führt zum Stillstand.
In dem er aus den gemachten Fehlern gelernt hat, wurde Wikipedia, der mittlerweile größten Online-Enzoklopäthie.
Florian Hader und Gabriel Yoran sind die Erfinder von aka-aki. Die beiden jungen Männer möchten der Realität eine neue Ebene hinzufügen – sie bringen social networking auf die Strasse. Sie haben ihre beiden Programmierer bei Xing gefunden – social networking Plattform im Internet – zu viert haben sie sich an die Arbeit gemacht ihre Vision umgesetzt. Im Moment ist eine Betaversion im Test.
Ihr social networking funktioniert per handy und ermöglicht schnelles leibhaftiges Kennenlernen im Unfeld von 20 m. Für die Älteren unter uns wahrscheinlich nicht besonders interessant, vielleicht auch ein bißchen unheimlich - diese Technik, diese Transparenz.
Dennoch finde ich es wichtig zu wissen, wohin die Reise geht. Die Zeit bleibt nämlich nicht stehen. Ich möchte mich gerne mit der Generation nach mir verbinden. Vielleicht nicht über handy, aber zu mindestens möchte ich über die verschiedenen neuen Kommunikationsmittel informiert sein.