Das flüssige Ich – Ein Buch hat Folgen

SONY DSC

So ein Buch entwickelt wirklich sein eigenes Leben. Es zieht hinaus in die Welt und findet seinen Weg zu den unterschiedlichsten Menschen. Es wird zum Geschenk, zum Tipp, zur Empfehlung. Manchmal führt es sogar zu uns zurück. Dann klingelt plötzlich das Telefon und wir erfahren, wie wir jemand mit unserem Buch berührt und bewegt haben. Oder wir erhalten eine Mail, in der uns jemand für eine Veranstaltung anfragt…

Da ist zum Beispiel Silvia Richter-Kaupp, die in Karlsruhe ein Berater-Netzwerk aufgebaut hat, über das sie regelmäßig Konferenzen organisiert. Nachdem sie unser Buch gelesen hat, hat sie mich für einen Vortrag auf ihrer diesjährigen Konferenz Führung 2.0 eingeladen.

Oder der Oberarzt, der uns anruft und ganz begeistert berichtet, wie das Buch für ihn zu einer persönlichen Weiterbildung geworden ist. Jetzt möchte er unbedingt ein Seminar bei uns buchen, um das Gelesene selbst – und ganz praktisch – zu erfahren.

Oder Coaching-Kollegen, die mich darüber informieren, dass sie in dem gerade erschienen Buch Coaching – Methoden und Porträts erfolgreicher Coaches einen Artikel geschrieben haben. Als ich in dem Buch blättere, sehe ich, dass Franz Knist in seinem Porträt auf unser Buch verweist. Es ist schön zu erfahren, dass unser Buch von anderen zitiert wird.

Manchmal entdecken wir auch ganz unvermittelt im Netz Neuigkeiten über uns oder über Das flüssige Ich. Birgit-Rita checked immer mal wieder, wo und wie wir im Web präsent sind. Letzte Woche hat sie dabei entdeckt, dass Marc Höttemann in seinem Blog und bei Amazon eine Rezension über unserer Buch geschrieben hat. Er hat unser Buch sehr genau und differenziert beschrieben. Sein Fazit: Er hätte sich mehr Praxis gewünscht. Unser Buch im Spiegel unserer LeserInnen zu sehen, ist immer wieder spannend. Auf diese Weise erfahren wir dann, das der eine nach dem Lesen die Praxis erleben möchte, während der andere sich wünscht, mehr über die Praxis im Buch zu lesen…

Die Frage nach dem ausgewogenen Verhältnis von Theorie und Praxis hat uns schon beim Schreiben sehr beschäftigt. Ein neues Identitätsverständnis (wie das flüssige Ich) braucht immer auch umfassend Gedachtes, konkrete Theorien und sinnstiftende Zusammen- hänge. Nur so kann ein Buch auch zu einer wirksamen und nachhaltigen Praxis inspirieren. Beim Schreiben und Lesen kommt die Praxis natürlich immer zu kurz. Die Fülle unserer Möglichkeiten zeigt sich nun mal erst, wenn wir uns riskieren, ausprobieren und erleben. Die Geschenke der Praxis offenbaren sich, wenn wir mit der Umsetzung beginnen.

Danke an alle, die unser Buch lesen und ausprobieren, empfehlen und verschenken.
Durch Sie bekommt unser Buch seine Wirkung.

2 Kommentare

  1. Marc

    24. Juli 2013

  2. Christiane Windhausen

    24. Juli 2013

    Danke, Marc, für deine Rezension. SIe hat mich zu diesem Artikel inspiriert.

Comments are closed.