Logik der Gefühle 3: Wie wir Zeit erleben

Unser körperliches, emotionales und mentales Bewusstsein unterscheidet sich vor allen auch dadurch, wie wir in ihnen die Qualität von Zeit erleben. So ermöglichen unsere Gedanken mentale Geschwindigkeit und unsere Emotionen brauchen Zeit und Raum,  während unser Körper pure Gegenwart verkörpert. Entspannung bedeutet also: Aus der Geschwindigkeit des Kopfes in die Zeitlosigkeit des Körpers zu finden.

7 Kommentare

  1. Christine Thiery

    19. September 2010

    Es ist wunderbar diese Videos zu sehen. Das festigt noch einmal alles Gelernte und hilft mir beim Umsetzten. Eine tolle Idee, das ist wie ein Anker.

  2. Inga Dragic Oltersdorf

    20. September 2010

    Danke für dieses Video. Ich nenne mein Denken grad „die Knäckebrotsche Logik“: bröselig,eckig und lange haltbar und unflexibel. Schaue ich mir diese Videoreihe an, kommen mir die Worte wie eine Frischhaltebox für frisches Brot vor, was köstlich ist neben dem Knäckebrot.

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  5. Cordula Schott

    22. September 2010

    Das ist grandios erklärt und hilft mir, als perfektioniertem Geschwindigkeitsexpertin zu verstehen, weshalb es so wichtig ist, zu entschleunigen. Es verdeutlicht mir nochmal auf ganz klare Weise, weshalb permanente Geschwindigkeit und starke Kopflastigkeit buchstäblich krank machen.
    Erstaunlich, daß das, was doch ursprünglich in unserem Keim angelegt ist – nämlich das Zuhause sein im Körper und im Jetzt – im Laufe der Zeit so stark in den Hintergrund gedrängt werden kann, daß man sich in seiner eigenen antrainierten Geschwindigkeit sogar selbst verlieren kann.

  6. Christiane Windhausen

    22. September 2010

    @Cordula Schott
    Mich in der Zeit zu verlieren – das kenne ich auch! Manchmal ist das wie ein Rausch für mich, voller Glückshormone. Manchmal fühle ich mich dabei aber auch wie in einem Hamsterrad gefangen. Erstaunlich, dass wir selber zu den Zeit-Antreiber werden, unter denen wir dann leiden.

    Ich finde es zunehmend wertvoll, die Königin meiner eigenen Zeit zu sein. Im Laufe der Zeit habe ich dabei festgestellt: Meistens ist langsamer schöner.

  7. Heike Winkler

    26. September 2010

    Ich liebe diese Kurzvorträge. Sie sind so wunderbar klar und auf den Punkt erklärt.
    Jedesmal freue ich mich schon auf`s nächste….
    Es gelingt dir aus einem wüsten Geknäul, was oft wenn ich über Gefühle nachdenke vorherrscht, mir einen Faden in die Hand zu geben.
    Du bist eine Königin der Wörter.

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