Logik der Gefühle 2: Wie wir Gefühle verschieben

Gefühle lassen sich verschieben. So werden aus Gefühlen zum Beispiel Gedanken oder körperliche Symptome. Wir können sie auch in ein anderes Gefühl verwandeln oder sie anderen Menschen ‚in die Schuhe schieben‘. Jedesmal verändert sich unsere Wahrnehmung von ihnen, aber auch, die Art und Weise, wie anderen unsere Gefühle erleben.

7 Kommentare

  1. Andrea Danowsky

    13. September 2010

    Deine Videos sehen sich wie spannende Krimis. Wann kommt die nächste Folge? Wie kann ich meine verschobenen Emotionen wieder auflösen und mir bewußt machen? Ist das der unbedingte Weg zur Heilung? Bin sehr gespannt wie es weiter geht. Ist Verschiebung nicht auch manchmal Heilung?

  2. Christiane Windhausen

    13. September 2010

    @Andrea Danowsky
    Ja das stimmt – Verschiebungen waren ursprünglich wohl immer eine gute Lösung. Allerdings erweisen sie sich irgendwann in unserem späteren Leben dann doch als Hindernisse. Für alles gibt es wohl einen rechten Zeitpunkt. Und es ist gut zu wissen, wann die Zeit reif ist, um mit alten Lösungen aufzuhören…

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  4. Menachem

    22. September 2010

    Habe in den ganzen Kubikmeter Büchern bei mir bisher nicht eine annähernd so verständliche Beschreibung gefunden, wie diese hier. Danke dafür.

  5. Menachem

    23. September 2010

    Meine Rückschlüsse aus deinem Video sind:

    1. Die von dir beschriebenen Transformationen laufen ständig in uns ab. Unbewusst.
    (Was auch mal wieder deutlich macht, was das Unterbewusstsein an Unmengen von Informationen und Einflüssen zu regeln hat)

    2. Das Unterbewusstsein entscheidet ohne unser bewusstes Zutun, in welchen Zustand es die Emotionen agregiert, also ob somatisch, dramatsich, ….

    3. Es wird in den Zustand agregiert, der für uns das kleinste „Übel“ ist, bzw., mit dem wir am „besten“ umgehen können. Dabei können selbst starkte somatische Beschwerden das kleinere Übel sein, z.b. in Missbrauchsfällen.

    4. Diese ganze Steuerung entspringt dem evolutionären Prozess.

    5. Evolutionär Entstandenes ist für mich immer die perfekteste Lösung, selbst oder auch besonders dann, wenn es mit nicht gelingt, das weitere und tiefere Innere zu erkennen.

    6. Eine Parallele zwischen der Wahl des „kleinsten Übel“ für uns und zum „Leid vermeiden“ scheint sich mir da anzudeuten.

    Soweit meine ersten Ordnungsversuchen. Sollte ich hierbei auf dem falschen Pferd sitzen, würde ich mich über eine Kurskorrektur sehr freuen.

  6. Christiane Windhausen

    24. September 2010

    @ Menachem
    Danke für deine Essenzen. Du hast ein ganz vortreffliches Pferd gewählt!
    Das Besondere an psychischen Prozessen ist, dass sie sich verändern, sobald wir ihnen mit unserem Bewusstsein folgen. Sobald wir unsere Aufmerksamkeit auf die Gefühle lenken und unsere inneren Reaktionen auf sie wahrzunehmen, verändert sich die Qualität unserer Verschiebungen.
    Ich glaube, du hast mich gerade zu einem neuen Video inspiriert. Danke.

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