Alles eine Frage der Sichtweise

Fast täglich habe ich Kontakt zu jungen Erwachsenen. Jede Begegnung mit ihnen ist ein Geschenk.
Meine Haltung ist: Ich bin interessiert an ihrem Potential. Ich weiß sie bringen uns etwas mit.
Sie sind dankbar, jedes Mal ein wenig schamhaft, weil sie es nicht gewohnt sind von der Generationen vor ihnen beschwärmt und unterstützt zu werden.

Deutschland ist nach dem Krieg zu dem geworden was es ist, weil wir stets nachdem geschaut haben, was wir besser machen können. Unser Blick ist kein werstschätzender und wohlwollender, sondern ein stets kritischer. Wir sind an einer Grenze angekommen, wie wohl der Letzte auch bemerkt haben dürfte. Mit der alten Haltung werden wir in Deutschland nicht weit kommen. Fast 100% der Menschen, die zu mir oder uns kommen, kommen eigentlich um zu lernen ihre Sichtweise zu verändern. Sie sehnen sich danach, dass sie jemand sieht. Sie lernen erst einmal ein wertschätzendes Auge und Wohlwollen fürs sich selbst zu entwickeln. Daraus entspringt der Blick in die Welt.
Desto älter sie sind, desto schwieriger ist dieser Entwicklungsprozess.

Stellen sie sich vor ab heute tritt ein neues Mediengesetzin Kraft ………
…Für jede Negativmeldung braucht es auch eine positive Nachricht.

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